Wie viel kostet ein Umzugsunternehmen?- Wenn Sie bequem umziehen wollen und über das nötige Budget verfügen, werden Sie mit ziemlicher Sicherheit ein Umzugsunternehmen mit Ihrem Umzug beauftragen.
Es ist jedoch äußerst wichtig, mehrere Firmen zu vergleichen, bevor Sie Ihr persönliches Hab und Gut einem Unternehmen anvertrauen.
Wie viel kostet die Beauftragung eines Umzugsunternehmens? Wie viel kostet es, den Umzug auf eigene Faust durchzuführen? Ist mein Hab und Gut während des Umzugs versichert? Wie kann ich Geld sparen und woran erkenne ich, ob ein Umzugsunternehmen seriös ist?
Mit unserem ultimativen Leitfaden können Sie sich einen vollständigen Überblick über alle Kosten und Angebote verschaffen und von unseren Spartipps profitieren!
Jeder, der schon einmal umgezogen ist, weiß, wie sehr ein Wohnortwechsel die Haushaltskasse belasten kann. Nicht umsonst heißt es: “Drei Mal umziehen ist ein Mal verheizt”. Neben den offensichtlichen Kosten für die Anmietung eines Umzugswagens oder die Beauftragung eines Umzugsunternehmens kann es auch versteckte Umzugsgebühren geben, die zwar für sich genommen geringfügig sind, aber in der Summe zu einer beträchtlichen Summe zusammenkommen.
Was kann ein Umzugsunternehmen verlangen?
Wenn Sie ein Umzugsunternehmen mit Ihrem Umzug beauftragen, sparen Sie viel Zeit, Mühe und Stress. Die Profis kümmern sich um alle Aspekte des Projekts, von der Planung bis zur Durchführung. Da dieser Rundum-Service seinen Preis hat, lohnt es sich, die Kosten der Umzugsunternehmen genauer unter die Lupe zu nehmen und zu kalkulieren.
Welche Faktoren bestimmen den Preis?
Die Kosten für ein Umzugsunternehmen hängen von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören:
Wohnungsgröße bzw. Wohnfläche in m²,
- Menge des Umzugsgutes in Kubikmetern (m³),
- Umfang der Leistungen (Standardumzug oder Komfortumzug),
- Entfernung von der alten zur neuen Wohnung,
- Gegebenheiten vor Ort (Parkplatzsituation und Größe des Treppenhauses) sowie
- Aktuelle Auslastung des Unternehmens.
Umzugsfirmen berechnen auch die Umzugsgebühren für einen zweiten Fahrer, wenn längere Strecken zurückgelegt werden müssen, etwa bei einem Umzug über 500 Kilometer quer durch Deutschland oder ins Ausland. Auch die Kosten für die Arbeit der Umzugshelfer, die Bereitstellung von Umzugskartons und Verpackungsmaterial sowie die Einrichtung einer Halteverbotszone fließen in die Preisgestaltung ein.
Wie vergleiche ich Angebote richtig?
Für Umzüge gibt es keine festen Preise. Da jeder Anbieter die Preise anders kalkuliert, können die Preise für dieselbe Dienstleistung um bis zu 50 % variieren. Auch geografisch gibt es Unterschiede in der Preisgestaltung. In jedem Fall lohnt es sich, die Kosten und Preise der Umzugsunternehmen zu prüfen.
Sammeln Sie zumindest einige Kostenvoranschläge, die Sie als Ausgangspunkt für Ihren Preisvergleich mit Umzugsunternehmen verwenden können. Vergessen Sie nicht, bei Ihrer Anfrage anzugeben, ob es sich bei den zu transportierenden Gegenständen um ein Klavier oder um sehr wertvolle Gegenstände, wie z. B. Antiquitäten, handelt. Auf diese Weise kann das Umzugsunternehmen den Kostenvoranschlag genau berechnen. Geben Sie den Anbietern die Möglichkeit, sich bei einer Vor-Ort-Besichtigung ein Bild von Ihren Umzugsumständen zu machen, z. B. von den Kubikmetern, die transportiert werden müssen.
Wie viel kostet der Umzug einer 3-Zimmer-Wohnung?
Diese Frage ist im Allgemeinen schwer zu beantworten. Die Umzugsangebote, die Sie online kostenlos und unverbindlich erhalten können, bieten eine grobe Preisschätzung. Der Umzug einer Ein- bis Zwei-Zimmer-Wohnung kostet im Durchschnitt zwischen 500 und 1050 Euro, bei einer Drei-Zimmer-Wohnung kommen noch einmal 600 Euro hinzu.
Wie viel kostet ein Umzugsunternehmen?
Auch auf diese Frage gibt es keine einheitliche Antwort. Da jeder Umzug einzigartig ist, jedes Unternehmen anders kalkuliert und auch geografische Preisunterschiede eine Rolle spielen, sollte die Frage eher wie folgt formuliert werden: “Wie viel kostet ein Umzugsunternehmen im Durchschnitt?” – Auch diese Frage lässt sich nur in groben Zügen beantworten.
Wenn Sie ein Umzugsunternehmen beauftragen, können Sie aus einer Vielzahl von Dienstleistungen wählen. Der typische Umzug umfasst nur das Verladen und den Transport Ihres Besitzes. Das Ein- und Auspacken der Kisten und Kartons, die Demontage und Montage Ihrer Möbel sowie zusätzliche Dienstleistungen wie die Beantragung einer Halteverbotszone sind in den Full-Service-Angeboten enthalten.
In der Regel ist es ratsam, mit dem Unternehmen einen Festpreis zu vereinbaren. Dieser deckt alle vereinbarten Leistungen ab und schützt vor kostspieligen Überraschungen. Wenn der Umzugsdienstleister nach Stunden abrechnet, müssen Sie zum Beispiel für die Zeit bezahlen, die Sie im Stau stehen. Es lohnt sich, auf ein Angebot zu warten, das in diesem Fall die gefahrenen Kilometer abrechnet.
Wie viel kostet ein Umzug innerhalb einer bis zu 100 km entfernten Stadt?
Im Vergleich zu einem Wohnortwechsel, z.B. von Berlin nach München oder von München nach Hamburg, spart ein Umzug innerhalb einer Stadt oder eines Landkreises eine Menge Geld. Kontaktieren Sie uns noch heute um zu sehen wie viel Sie Ihr Umzug innerhalb der selben Stadt kosten würde.
Was können Sie selbst tun, um die Kosten zu senken?
Für viele Menschen ist ein Komplettservice, einschließlich des Packens der Umzugskartons, zu kostspielig. Günstiger ist es, wenn Sie und Ihre Freunde einen Teil der Arbeiten selbst erledigen, z. B. das Einräumen Ihrer Sachen oder das Ab- und Aufbauen der Möbel. Abgesehen davon, dass Sie Geld sparen können, indem Sie Ihre Arbeit selbst erledigen, gibt es noch andere Möglichkeiten, Geld bei den Umzugskosten zu sparen.
Wie spare ich beim Verpackungsmaterial?
Wenn Sie auf der Suche nach günstigen Umzugskartons sind, empfiehlt es sich, frühzeitig Internetanzeigen und Wochenzeitungen nach entsprechenden Schnäppchen zu durchforsten. Kartons zu mieten statt zu kaufen ist ein gutes Beispiel für eine gute Option.
Wann ist der günstigste Umzugstermin?
Die meisten Umzüge finden an Wochenenden und am Anfang und Ende eines jeden Monats statt. Das hat zur Folge, dass Umzugsunternehmen und Autovermietungen an bestimmten Tagen höhere Preise verlangen. Es ist daher ratsam, den Wohnortwechsel auf einen Werktag zu legen, um Geld zu sparen. Da die Angebote oft deutlich günstiger sind, lohnt sich ein zusätzlicher freier Tag in der Regel. Viele Arbeitgeber gewähren Ihnen bei einem Umzug einen zusätzlichen Urlaubstag, vor allem wenn dieser mit der Arbeit zusammenhängt.
Wann lohnt sich eine Beiladung?
Wenn Sie nur einige wenige Möbelstücke über eine größere Entfernung transportieren lassen, ist eine Beiladung die günstigste Möglichkeit: Mehrere Aufträge teilen sich einen Lkw, und Sie zahlen nur für den Platz, den Ihre Sachen belegen. Der Preis dafür ist eine geringere Terminsicherheit, weil die Route nach den anderen Aufträgen geplant wird.
Wir bieten keine Beiladungen an. Das sagen wir lieber hier als am Telefon: Unser Geschäft sind komplette Umzüge und Entrümpelungen, dafür haben wir die Leute und die Fahrzeuge. Wenn es Ihnen um einzelne Stücke innerhalb der Region geht, ist ohnehin nicht die Beiladung das Richtige, sondern ein gezielter Möbeltransport — ein Sofa, ein Klavier, ein Schrank zur Tochter in die Nachbarstadt. Das machen wir, und dafür brauchen Sie keinen kompletten Umzug zu buchen.
Welche anderen Umzugskosten sollten Sie berücksichtigen?
“Was kostet ein Umzugsunternehmen?” und “Was kostet ein Umzugsservice?” sind nicht die einzigen finanziellen Fragen, die man sich beim Umzug stellen muss. Im Allgemeinen gibt es zahlreiche weitere Kosten, die Sie von Anfang an im Auge behalten sollten. Dazu gehören u. a.:
- Kosten für die Um-, An- und Abmeldung Ihres Wohnsitzes und Ihres Fahrzeugs,
- Kosten für Schönheitsreparaturen nach Ihrem Auszug,
- Die Mietkaution für Ihre neue Wohnung,
- die doppelte Miete (wenn Sie die alte Wohnung nicht am Tag des Auszugs übergeben),
- Renovierungskosten für Ihre neue Wohnung,
- Babysitter für Kleinkinder auch am Umzugstag
Was kostet eine Halteverbotszone?
Das ist der Posten, den die meisten Angebote gar nicht erwähnen, weil ihn nicht das Umzugsunternehmen festlegt, sondern die Stadt — und jede Stadt anders. Wer zwei Wochen vor dem Umzug daran denkt, ist in Mainz bereits zu spät dran. Der Vergleich für unser Einsatzgebiet:
| Stadt | Antrag und Fristen | Gebühr und Besonderheit |
|---|---|---|
| Frankfurt am Main | Antrag spätestens zwei Wochen vorher, die Bearbeitung dauert danach bis zu zwei weitere Wochen. Die Schilder müssen drei volle Kalendertage stehen; Aufstelltag und erster Gültigkeitstag zählen nicht mit. | Die Gebühr wird auch dann fällig, wenn der Umzug abgesagt oder verschoben wird. Die Stadt verleiht keine Schilder. |
| Wiesbaden | Antrag über das Onlineportal der Stadt, die Bearbeitung dauert in der Regel sieben Tage. Die Schilder müssen mindestens drei Tage vorher stehen, der Aufstelltag zählt nicht mit. | Die Anordnung kostet mindestens 50,00 Euro. Für Fußgängerzonen und Busspuren kommt eine Ausnahmegenehmigung von noch einmal mindestens 50,00 Euro je Fahrzeug dazu. Kostenfreie Stornierung nur bis fünf Tage vorher. |
| Mainz | Mindestens 21 Tage Vorlauf. Danach müssen die Schilder noch fünf volle Tage stehen, und zwar erst nach Erteilung der Genehmigung — die Fristen laufen nacheinander, nicht parallel. | Zusätzlich zur Gebühr wird der Parkgebührenausfall berechnet, wenn die Zone bewirtschaftete Stellplätze belegt. |
| Darmstadt | 14 Tage vorher formlos per E-Mail an die Straßenverkehrsbehörde. Die Schilder stehen vier Tage vorher. | 27 Euro ab dem ersten Tag. Einen gebührenfreien Zeitraum gibt es nicht. |
| Offenbach am Main | Rechtzeitig vor dem Umzugstermin beim Stadtservice. | Bis zu fünf Tage gebührenfrei — der günstigste Wert der Region. |
Rechnen Sie in jedem Fall die Schilder dazu: Sie werden gemietet, aufgestellt und wieder abgeholt, und das ist eine Leistung, die die Stadt nicht erbringt. Bei einem Umzug brauchen Sie die Zone außerdem meist zweimal — an der alten und an der neuen Adresse.
Wie der Antrag in Ihrer Stadt genau läuft, welche Unterlagen dazugehören und was passiert, wenn trotz Zone ein fremdes Auto im Weg steht, steht ausführlich unter Halteverbotszone beantragen. Auf Wunsch übernehmen wir Antrag und Beschilderung komplett.
Was kostet die Entsorgung beim Umzug?
Bei fast jedem Umzug bleibt etwas zurück, und bei einer Wohnungsauflösung ist das der größere Teil. Jede Stadt stellt dafür kostenlosen Sperrmüll bereit — allerdings in Mengen, die den Rahmen eines Umzugs selten treffen:
| Stadt | Kostenlos | Wartezeit und Grenzen |
|---|---|---|
| Frankfurt am Main (FES) | Bis zu 10 Kubikmeter | Der beste Wert der Region. Abgeholt wird an der Straße, nicht in der Wohnung — bereitgestellt bis 6 Uhr am Abholtag. |
| Wiesbaden (ELW) | 4 Termine pro Jahr, je bis 5 Kubikmeter | Die Wartezeit auf einen Termin beträgt bis zu 20 Arbeitstage — vier volle Wochen. |
| Mainz | 4-mal jährlich, je bis 2 Kubikmeter | Die strengste Grenze der Region. Ein Dreisitzer-Sofa allein belegt rund zwei Kubikmeter. |
| Darmstadt (EAD) | Kostenlos, ohne Mengenbegrenzung | Höchstens 50 Kilogramm je Gegenstand, zwei bis vier Wochen Wartezeit. Fest verbaute Teile werden nicht mitgenommen. |
| Offenbach am Main | 2 Termine pro Jahr | Ein Express-Termin innerhalb von vier Tagen kostet 55 Euro. Am Wertstoffhof ist ein Kubikmeter pro Woche frei. |
Die entscheidende Zahl steht nicht in der Tabelle: Eine durchschnittliche Wohnungsauflösung bringt 20 bis 30 Kubikmeter zusammen. Gegen zwei bis zehn Kubikmeter je Termin gerechnet heißt das, dass der städtische Sperrmüll für einen normalen Umzug reicht und für eine Auflösung nicht. Für den Rest fällt eine Fahrt zur Deponie an, und dort wird nach Gewicht und Materialart abgerechnet.
Wichtig, weil es andere anders handhaben: Wir machen reine Entsorgung. Eine Anrechnung von Möbeln oder vermeintlichen Wertgegenständen gibt es bei uns nicht. In der Regel fahren wir zur Deponie und rechnen ab, was dort tatsächlich anfällt; wenn Sie vorher genau wissen wollen, woran Sie sind, machen wir stattdessen einen Festpreis. Wer Ihnen am Telefon eine Wertanrechnung verspricht, ohne die Sachen gesehen zu haben, verspricht etwas, das er am Räumungstag nicht halten muss.
Wer zahlt, wenn beim Umzug etwas kaputtgeht?
Das Umzugsunternehmen haftet, und zwar gesetzlich. Der Betrag steht in § 451e HGB und wird fast überall falsch wiedergegeben: 620 Euro je Kubikmeter Laderaum, der zur Erfüllung des Vertrages erforderlich ist — nicht je Kubikmeter Umzugsgut. Maßgeblich ist also der benötigte Platz im Fahrzeug, nicht der Wert Ihrer Sachen.
Für einen Umzug mit 30 Kubikmetern Laderaum ergibt das eine Haftungssumme von 18.600 Euro. Das klingt viel und ist es für den Gesamtbestand auch. Für das einzelne Stück kann es trotzdem knapp werden: Ein zusammengerollter Teppich mit einem halben Kubikmeter ist rechnerisch mit rund 310 Euro abgedeckt, unabhängig davon, was er gekostet hat.
Zwei Fristen entscheiden darüber, ob Sie überhaupt etwas bekommen. Äußerlich erkennbare Schäden müssen spätestens am Tag nach der Ablieferung angezeigt werden, verdeckte innerhalb von 14 Tagen. Der Tag der Ablieferung selbst zählt nicht mit.
Was zusätzlich versicherbar ist, wofür gar keine Haftung besteht und welche Regel Verbrauchern hilft, wenn das Unternehmen sie bei der Ablieferung nicht belehrt hat, steht unter Haftung und Versicherung beim Umzug. Für Ihr Angebot heißt das: Ein Preis ohne Angabe zur Versicherung ist kein vollständiger Preis.
Umzugsunternehmen oder selbst umziehen: Was ist besser?
Anders ausgedrückt: Soll Ihr Umzug so preiswert wie möglich oder so stressfrei wie möglich sein?
Wegen der höheren Preise zögern viele Verbraucher, ihren Umzug in die Hände von Spezialisten zu legen. Sie können die Arbeit ja auch selbst erledigen.
Natürlich ist ein Umzug in Eigenregie preiswerter als die Beauftragung eines Umzugsunternehmens.
Ein Do-it-yourself-Umzug nimmt jedoch viel Zeit in Anspruch, da Sie u. a. alle Kartons selbst packen, die Möbel für den Transport zerlegen und alle Genehmigungen beantragen müssen.
Außerdem benötigen Sie eine große Anzahl freiwilliger Umzugshelfer und einen geeigneten Transporter. Ein Umzug mit Hilfe eines professionellen Umzugsunternehmens ist da wesentlich entspannter.
Was sind die Vorteile eines Umzugsunternehmens?
Der Umzug mit einem Umzugsunternehmen ist besonders dann sinnvoll, wenn der Umzug:
- möglichst komfortabel sein soll
- so schnell wie möglich durchgeführt werden soll
- Ihnen zeitlich zu viel abverlangt
- für Sie aufgrund von körperlichen und/oder gesundheitlichen Einschränkungen nicht möglich ist
- Zu viel Stress für ist
Welche Leistungen bietet ein Umzugsunternehmen?
Viele Umzugsunternehmen bieten sowohl Standard- und Komplettumzüge als auch Zusatzleistungen an, die individuell gebucht werden können.
- Standard-Umzug: Sie packen die Kartons selbst und bauen Ihre Möbel selbst ab. Das Umzugsunternehmen übernimmt nur die Verladung und den Transport.
- Komplettumzug: Neben dem Be- und Entladen und dem Transport kümmern sich die Umzugsprofis auch um die Demontage und den Aufbau der Möbel sowie das Ein- und Auspacken der Kartons.
- Zusätzliche Dienstleistungen: Je nachdem, für welche Variante Sie sich entscheiden, können Sie einzelne Leistungen separat buchen. Dazu gehört auch das Einrichten einer Halteverbotszone oder die Zwischenlagerung von Möbeln.
Wie kann ich beim Umzug Kosten sparen?
Ob mit einem Umzugsunternehmen oder auf eigene Faust: Wir haben die ultimativen Spartipps, damit der Umzug auch für den Geldbeutel stressfrei ist.
Was sind die 8 besten Spartipps für den Umzug?
- Frühzeitig planen:
Wie bei so vielen Dingen ist eine gute Planung auch beim Umzug das A und O. Berechnen Sie Ihr benötigtes Budget und erstellen Sie Checklisten.
- Wählen Sie den richtigen Zeitpunkt:
Achten Sie auf die Kündigungsfrist in Ihrem Mietvertrag. Der erste Tag des Monats ist ein klassischer Umzugstag. Umzugsunternehmen und Autovermietungen bieten in der Regel in der Monatsmitte günstigere Tarife an. Außerdem sind Umzüge an Wochentagen in der Regel günstiger als an Wochenenden.
- Renovierung der alten Wohnung:
Welche Schönheitsreparaturen müssen wirklich durchgeführt werden? Es lohnt sich zu prüfen, was genau im Mietvertrag vereinbart wurde.
Ein Umzug ist eine gute Gelegenheit, den Haushalt zu entrümpeln. Das spart Kisten, Platz und man kann vielleicht noch etwas Geld durch Verkäufe verdienen.
- Angebote vergleichen:
Die Kosten für Umzugsunternehmen und Mietwagen können sehr unterschiedlich sein. Ein Vergleich lohnt sich.
- Günstiges Umzugsmaterial:
Kartons kann man gebraucht kaufen, Werkzeug kann man mieten. Es geht sogar noch billiger: Bananenkisten sind ideal für den Transport Ihres Umzugsguts. Diese erhalten Sie kostenlos in Ihrem örtlichen Supermarkt – fragen Sie einfach beim nächsten Einkauf danach.
- Wechsel des Tarifs:
Ein Umzug bietet eine gute Gelegenheit, sich nach dem günstigsten Anbieter für Strom-, Gas- und Telefonanschlüsse umzusehen.
- Kostenübernahme:
Welche Kosten können steuerlich geltend gemacht werden? Trägt der Arbeitgeber einen Teil der Kosten? Wer Bürgergeld bezieht, kann sich die Umzugskosten unter Umständen vom Jobcenter erstatten lassen — die Zusage muss aber vor dem Umzug vorliegen.